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Gespeichert von Ferdinand am 17. Juni 2005 - 13:41
(letzte Aktualisierung: 25. Oktober 2017 - 17:19)

Vor kurzem habe ich ein Buch gelesen. Und das Buch hat mich so sehr schockiert, dass ich auf diesem Wege alle warnen möchte!

Prägt euch dieses Cover ein:

Das Buch "Zwergenzorn" von Dennis McKiernan ist SCHLECHT!

Es wird die Geschichte von einem Angriffsfeldzug der Zwerge erzählt, aus der Sicht von zwei Hobbits, die aber in diesem Werk "Wurrlinge" genannt werden. Diese Rasse ist genauso wie Hobbits, nimmt ihnen nur alles an Seriosität, was sie je besessen haben. Sie sind dämlich und albern.

Im Grunde genommen wird der Herr der Ringe noch mal erzählt, nur alles was spannend war, wurde gestrichen. Aragorn ist auf einmal ein blonder Fürst, jedoch ist unbekannt von was. Legolas wurde durch einen zweiten Zwerg ersetzt, der genauso ist wie das Gimli-Pendant. Die "Bösen" haben in "Zwergenzorn" so viele Namen, einen von den Menschen, einen von den Zwergen, einen von den Elfen, einen von den Wurrlingen uvm. Das stiftet enorm viel Verwirrung... Vor allem, weil es auch so viele böse Rassen gibt, die nur sporadisch erklärt werden.

Die Charaktere schwelgen die ganze Zeit in Erinnerungen: Es werden so viele Geschichten von allen möglichen Helden aus vergangenen Tagen erzählt, dass sich die eigentliche Geschichte gar nicht weiterentwickeln kann. Es ist, als wollte Herr McKiernan auf seinen 328 Seiten einen Epos schaffen, wie der für den Tolkien 3 dicke Bände brauchte. Er scheitert kläglich.

Nachdem ich das Buch zur Hälfte durchgelesen hatte und noch gar keine Spannung entstanden ist, habe ich es weggelegt. Schade um das Geld. Mein Tipp: Lasst die Finger davon! Lest lieber "Die Zwerge" und "Krieg der Zwerge" von Markus Heitz. Das sind Bücher, die ihr Geld zwei Mal wert sind.[/img]

Kommentare

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Es soll aber keiner sagen, ich würde nur rumstänkern. Denn nach "Zwergenzorn" habe ich ein Buch gelesen, das großartig war. Es handelt sich um "Kalt" von Dean Koontz. Der Originaltitel lautet "By the light of the moon" und passt viel besser zum Inhalt. Hier das Cover:

Ich habe den Tipp vom Roland (vielen Dank!). Das Buch ist echt genial! Ein Mann und eine Frau bekommen unabhängig voneinander von einem seltsamen Typen eine Spritze verpasst. Er kann ihnen noch erzählen, dass es sich bei dem Inhalt dieser Spritze um sein Lebenswerk handelt und dass es Leute gibt, die ihn dafür umbringen wollen. Er sagt ihnen auch, dass diese Leute sie umbringen werden, wenn sie das Zeug in ihrem Blut finden. Kurz drauf wird er umgebracht.

Das Buch ist ein Thriller, Science Fiction und ein Roadmovie. Es wird so schön erzählt, dass man schon allein an der Sprache Spaß hat. Koontz überrascht immer wieder mit erstaunlichen Wendungen. Der Spannungsbogen zieht sich von der ersten Seite bis zur letzten. "Kalt" gehört auch zu den Büchern, bei denen man nachher noch Stunden dasitzen kann um die Geschichte in Gedanken weiterzuspinnen.

Wertung: Tolles Buch

Ach ja, das Zitat aus dem Topic-Titel stammt übrigens von Cicero.

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Bücher, toll da muss ich auch was zu sagen.
Ich mache zwar keine Inhaltsangabe wie Phillip, dafür bin ich im Moment zu faul, aber hier ein Buch das ihr nicht lesen, geschweige denn kaufen solltet.
Dschey Ar Tollkühn: Der Herr der Augenringe
Im Zuge der allgemeinen HDR Hysterie haben sich zwei Menschen namens H. N. Beard und D. C. Kenney gedacht: damit kann man doch Geld machen und haben eine Parodie auf HDR herausgebracht.
Das Buch ist schlecht , dumm und kein bisschen witzig. Lest es icht. Ich habe die ersten Zwanzig Seiten geschaft, danach musste ich es weglegen. Eigentlich gebe ich nicht so schnell auf, aber dieses Buch konnte einfacht nicht gut sein.
Hier noch ein Tipp, besonders für die die auch Magietheorie interessant finden.
Jonathan Strange und Mister Norrel von Susanna Clarke.
Ein tolles Buch voller kleiner phantastischer Geschichten und Anekdoten. Neil Gaiman, Erschaffer des Sandmanuniversums, bezeichnet das Buch als "... fraglos der beste englische phantastische Roman der letzten 70 Jahre" Das ist doch mal was. Grob geht es um die Rückkehr der Magie nach England im 19 Jh. Mister Norrel und sein Schüler Jonathan Strange bringen die Magie nach England zurück, verkrachen sich dabei, und werden, ganz klassisch, zu erbitterten Feinden.
Prädikat sehr lesenswert. Leider, so glaube ich, gibts das Buch aber nur gebunden.
Zwei Tipps für die Freunde guter gehaltvoller SF.
Herbert w. Franke: Der Elfenbeinturm
Borris und Arkadie Strugatzki (ich hoffe das schreibt man so, ich habe das Buch grad nicht zur Hand): Picknik am Wegesrand

So das wars erstmal, Ich habe mich mit diesm Post erfolgreich vorm lernen gedrückt.

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Pflichtlektüre:

Chuck Palahniuk
Lullaby

Chuck Palahniuk
Flug 2039 (Originaltitel: Survivor)

Chuck Palahniuk
Der Simulant (Originaltitel: Choke)

Diese 3 Bücher sind echt extem gut.
In Lullaby geht es um einen Journalisten der in einem Kinderbuch ein Schlaflied findet, dass jeden tötet dem man es vorliest. Da er dieses Lied (bevor er von der Wirkung wusste) seinem Kind und seiner Frau vorgelesen hatte (und diese nun nicht mehr sind) versucht er nun alle exemplare des Kinderbuches aufzuspüren und zu vernichten. Aber natürlich kommen im andere Dinge/Personen in die quere.

In Flug 2039 geht es um einen Mann aus einer Sekte die kollektiven Selbstmord begangeb hat. Allerdings hat ers nicht mitbekommen (wie auch ein paar andere). Und immer mal wieder gibt es erneute Selbstmordwellen unter denen die noch Leben. Allerdings scheint es so, als würde immer wenn die Selbstmordwellen abflachen "mal wieder nachgeholfen". Die Polizei verdächtigt natürlich den Protagonisten. Diese Geschichte wird super erzählt. Der Protagonist hat ein Flugzeug entführt und den Piloten mit Fallschirm abspringen lassen und erzählt dann seine Lebensgeschichte auf die Black Box.

Der Simulant handelt von einem sexsüchtigen Mann. Dieser Typ verdient seinen Lebensunterhalt indem er in Restaurants geht, so tut als würde er ersticken und dann immer von irgendwem fremden gerettet wird. Dieser Fremde ist dann in der Regel so Glücklich über den Ruhm und strotzt nur noch so von Selbstbewusstsein, dass er seinem Opfer hin und wieder ein klein bischen Geld zuschiebt wenn dieser über sein knappes auskommen klagt. Und bei den vielen Rettern kommt halt einiges zusammen. Das ganze ist äußerst Skuril aber empfehlenswert.

Chuck Palahniuk hat ausserdem noch Fight Club (verfilmt von David Fincher mit Edward Norton und Brad Pitt) geschrieben was vermutlich sein bekanntestes Werk ist und keine gesonderte erwähnung benötigt ;-)
Allerdings fand ich sein Buch "Das letzte Protokoll" eher schlecht und kann es nicht empfehlen. Zumal die Zusammenfassung/Der Klappentext nichts mit dem Buch zu tun haben.

Bild des Benutzers Cajetan

Ich schiebe dieses Thema mit meinem zuletz gelesenen Buch mal wieder nach oben.

H.P. Lovecraft: Der Fall Charles Dexter Ward

In dem Buch geht es um den jugen Charles, wie er mit der schwarzen Magie in berührung kam und welches Ende er nahm.
Schon in seiner Schulzeit ist Dexter von der Vergangenheit begeistert. Beim stöbern in der Familiengeschichte stößt er auf einen interessanten Vorfahren. Joseph Curwen soll sich angeblich mit dunkler Magie und Alchemie beschäftigt haben. Dexter ist Feuer und Flame von dieser Entdeckung und spürt den versteckten Hinweisen auf das Wirken seines Vorfahren nach. Dabei bemerkt er nicht, wie er sich selbst zum Werkzeug eines längst totgeglaubten Schreckens macht.
Mir einer interessanten Rückblendetechnick und nur andeutungsweise gezeigtem Grauen, geligt es Lovcraft eine sehr düstere und spannende Atmosphäre zu schaffen. Trotz seines Alters (es ist in den 20er Jahren geschrieben worden) wirkt das Buch noch immer frisch. Seine etwas veraltete Ausdrucksweise verleit ihm um so mehr die Autentizität eines Berichtes.
Lesenswert für Leute mit einem Faibel für subtielen Grusel.

(Für alle die eine Magier spielen der einen Schüler hat: Als abschrekendes Beispiel für junge Magier gut geeignet. Niemals mit der schwarzem Magie spielen, auch nicht rein aus Intresse.)

Bild des Benutzers roland

ich fordere die wiederbelebung dieses threads!

ein hervorragendes buch welches ich kürzlich gelesen habe ist Der Fall Jane Eyre von Jasper Fforde .

das buch spielt 1985 in einer parallelwelt mit etwas anderem geschichtsverlauf. in dieser welt sind bücher derartig wichtig, dass es bei der elite-polizei 'specops' neben den vampir jägern und der chronogarde die darauf achtet das morgen nach heute passiert auch eine abteilung zum schutz von literatur gibt. special agent 'thursdax next' arbeitet bei dieser abteilung und ist in diesem buch auf der jagd nach dem dritt-schlimmsten verbrecher der welt. das buch ist spannend und witzig, lässt sich problemlos in einem rutsch runterlesen und ist erfrischend anders als vieles andere. die welt und einige ihrer bewohner sind unglaublich skuril. trotzdem wirkt alles unglaublich normal und selbstverständlich.

irgendwelche journalisten vergleichen fforde mit douglas adams. die haben aber keine ahnung. fforde ist um längen besser!

Bild des Benutzers Sebastian

Hier mal ein Tip von mir: Sir Arthur Conan Doyle: "Sir Nigel" und "The White Company"

Vor dem Hintergrund des Hundertjährigen Krieges erzählt Doyle die Geschichte des jungen Knappen Nigel Loring, der in "Sir Nigel" las verarmter Adeliger sich erst mächtig anstrengen muss um überhaupt eine Ausrüstung zusammenzubekommen. Er trifft Sir John Chandos, Edward den Schwarzen Prinzen und viele andere Figuren der Geschichte, reist nach Frankreich um sich für seine Dame auszuzeichnen und nimmt am legendären "Battle of the 30" teil, ebenso wie an der Schlacht in Poitiers. Schließlich wird er zum Ritter geschlagen. Die Abenteuer des Sir Nigel Loring werden dann in "The White Company" erzählt.

Doyle selber hielt die zwei Bücher für seine besten Werke, und ich muss ihm zustimmen. Während Sherlock Holmes am Ende immer wieder das gleiche ist werden diese Bücher von einem Esprit beseelt der jemandem der sich für Ritterlichkeit, Geschichte oder gute Abenteuererzählungen interessiert direkt sympathisch wird. Trotz Doyles antiquierter Sprache sind die Bücher in Englisch und Deutsch gut lesbar.

Wer Interesse hat kann sich die englische Version von "Sir Nigel" bei mir ausleihen.

Bild des Benutzers Moritz

ich empfehle mal "Round Ireland With A Fridge" von Tony Hawks

tony hawks ist ein britischer comedian, der bei einer irlandreise dort einen menschen sah, der mit einer tiefkühltruhe per anhalter fahren wollte
zu hause in england schloss er dann in (angeblich) betrunkenem zustand mit einem freund dem er diese geschichte erzählte, eine wette ab, dass er es schaffe, innerhalb eines monats mit einer tiefkühltruhe durch irland per anhalter zu fahren.

das buch ist dann eine art "reisebericht" über diese aktion, wie ich finde sehr schön (lustig) geschrieben

der buchrückentext:

"A foolhardy attempt to win a drunken bet led to Tony Hawks having one of the best experiences of his life. Joined by his trusty travelling companion-cum-domestic appliance, he found himself in the midst of a remarkable, inspirational and at times, down right silly andventure.

In their month of madness Tony and his fridge surfed together, entered a batchelor festival, and one of them had sex without the other knowing. The fridge got christened and even met the poorest King on Earth.

As they travelled throgh Donegal, Sligo, Galway, Clare and beyond, the fridge became a momentary focus for the people of Ireland, growing into a personality in its own right, and bringing people together wherever it went.

Against all odds, Round Ireland with a Fridge is one of the most inspirational stories you will ever read. Join the fearless pair as they battle on towards Dublin and a breathtaking finale that is both moving, uplifting and a fitting conclusion to the whole ridiculous affair."

Bild des Benutzers roland

Ich habe grade das bereits von marius emfohlene buch Jonathan Strange und Mr. Norrel zuende gelesen und ich muss sagen das es mich voll und ganz zufrieden gestellt hat. es ist tatsächlich sehr schön wie die hauptgeschichte durch zahlreiche geschichtchen und erzählungen angreichert wird. vielen dank für diesen tip. es hat sich gelohnt. im übrigen ist der plott nicht ganz so klassisch wie marius in seiner beschreibung angedeutet hat.

Quote:
Leider, so glaube ich, gibts das Buch aber nur gebunden.

das kann ich verneinen. das buch gibt es auch als taschenbuch. sogar in zwei ausgaben, der black edition und der white edition. diese unterscheiden sich jedoch nur durch die farbe des einbandes.

Bild des Benutzers roland

gestern habe ich das buch tinnitus von hel fried zuende gelesen. es handelt sihc um einen sehr gelungenen science-fiction und endzeit roman. nach dem dritten weltkrieg leben so gut wie keine menschen mehr. und eines der probleme das die überlebenden haben sind die dämonen - menschen die durch die saat des bösen verwandelt wurden und nun den ruf des teufels, ein signal aus westen, höhren können und über übermenschliche kräfte verfügen. sie folgen dem ruf nach westen um dort, wie es heisst, den teufel zu befreien.

Bild des Benutzers roland

am freitag morgen, nach dem gedenkgottesdienst für vohlmann, dem vizerektor, der in der woche zuvor gestorben war, gescah nichts.so lautet ein satz aus dem buch die ewige bibliothek, dem ersten roman aus der mythenwelt von james a. owen, einem amerikanischen comiczeichner, nach einem konzet von kai meyer, einenm bekannter deutschen autor. der roman ist originell und macht lust auf mehr. es geht um den anfang und das ende der welt, die wagner-festspiele in bayreuth und um eine fassung der edda, die nicht nur ein bischen älter ist als die bisher bekannte. den zweiten roman aus der reihe habe ich mir bereits bestellt.

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Schöne Ecke die ich hier gefunden habe und deswegen will ich hier auch mal meinen Saft dazu geben und zwar von einer Buch-Trilogie die erst vor kurzem in Deutschland erschienen ist:

Die Gilde der Schwarzen Magier von Trudi Canavan


besteht aus drei Büchern:

1. Die Rebellin

2. Die Novizin

3. Die Meisterin

Hier eine kurze Inhaltsangabe. Wer mehr wissen möchte sollte sich auf der Homepage der Autorin trudicanavan.com mal umsehen oder die Rezensionen zu den Büchern auf Amazon.de durchlesen.

Die Geschichte spielt in Imardin, bzw in den umliegenden Ländern. Die Gegend ist stark ans, wie Sebastian es so schön bezeichnet, Fantelalter angelehnt.

Es geht um Sonea, ein Mädchen was in der Armutsschicht einer großen Stadt aufgewachsen ist. Eines tages entdeckt sie ihr Magisches Potential. Dummerweise in dem sie bei einem Aufstand einen Magier verwundet. Sofort macht die Magier-Gilde Jagd auf das Mädchen, denn Magier ausserhalb der Magiergilde sind seit dem großen Krieg verboten. Sonea flieht vor den Magiern doch wird sie für sich und die Menschen in ihrer Umgebung eine große Gefahr, denn sie kann ihre Magischen Fähigkeiten nichtmehr kontrollieren. Zuerst zerplittern Steine, Stühle gehen in Flammen aus und schließlich ganze Häuser.

VORSICHT!!! SPOILER-WARNUNG!!!

Der Zweite Teil handelt dann schließlich um Soneas Zeit als Novizin in der Magiergilde und hier beginnt der eigentliche Plot der Reihe. Schwarze Magier treiben ihr Werk in der Gilde und die grausamen Morde die in der Stadt geschehen scheinen im zusammenhang zu stehen. Und diese Schwarzen Magier sind in den obersten Reihen der Magier-Gilde.

Kritik:
Wahnsinn. Vom ersten Moment an habe ich mit Sonea Mitgefiebert. Es war lange her das ich seit HDR so ein fesselndes Buch gelesen habe. Der letzte Teil wurde von mir innerhalb von 2 Tagen verschlungen, trotz der umfassenden 700 Seiten.

Trudi Canavan erzählt die Geschichte um Sonea und ihre Gefährten mit viel Gefühl und nach den ersten Seiten ist man schon tief drin im Lande Imardin und will gar nicht mehr raus.

Trudi Canavan beweißt auch einen Blick für das Detail und eine sehr vorrausschauende Geschichte. Oft tauchen Personen kurz am Anfang auf, die erst ganz zum Schluss eine entscheidende Rolle spielen.

Provokativ ist die Darstellung eines homosexuellen Magiers, auch wenn sich Canavan davor weigert offensichtliche Anspielungen einzubringen. Doch trotz dieser ungewöhnlichen Darstellung passt es wahnsinnig gut in das gesammte Konzept.

Leider ist der erste Teil die letzten 100 Seiten etwas schwach, denn erst mit den letzten Seiten beginnt die eigentliche Handlung welche der Buchreihe ihren Namen gibt.

Unheimlich gelungen ist die Darstellung der Magie in diesem Buch, die wahrlich etwas ganz neues hat und einen genauso orginellen wie glaubwürdigen Touch hat und weit weg ist von den Ideen mit der alten Sprache/ Sprache der Drachen die so gerne schon in Erdsee oder Eragon benutzt wurde.

Ein klasse Buch und wer sich durch die fast 2000 Seiten gelesen hat, der will sofort wieder zurück und wird es kaum erwarten können, die kommende Fortsetzung zu lesen.

GANZ DICKE EMPFEHLUNG

Bild des Benutzers Mindaugas

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Bild des Benutzers Tobi

Das Lied von Eis und Feuer
George R.R. Martin

Die Serie meiner aktuellen Wälzer trägt diesen Titel.

Vor kurzem sind in Deutschland der 7. und 8. Teil der Saga im Blanvalet Verlag erschienen, die Teile liegen auch sehr auffällig in der Mayerschen am Neumarkt aus.

Ich hab gerade versucht, die Handlungsanfänge zusammen zufassen und festgestellt dass ich das nicht so recht auf die Reihe bekomme. Aber ich habe im Internet, auf der Fanseite www.eis-und-feuer.de einen guten Klappentext gefunden.

Quote:
Die Geschichte beginnt im hohen Norden des Kontinents Westeros. Hier lebt Eddard Stark, als Beschützer des nördlichen Teiles des Königreiches seines alten Freundes Robert Baratheon, der von der königlichen Stadt King's Landing aus, die vor dreihundert Jahren unterworfenen und zu einem Reich gefestigten Sieben Königreiche, regiert.

Robert selbst hatte, zusammen mit Eddard, vor einigen Jahren das Königreich dem verrückten Aerys Targaryen entrissen. Nach der erfolgreichen Rebellion und dem Beginn der Herrschaft der Baratheons war Eddard Stark in den kalten Norden zu seiner Burg Winterfell zurückgekehrt.

Als Eddard und einige seiner Söhne von einer Hinrichtung (bei der Wanderung hatten Robb Stark, sein ältester Sohn und Jon Snow, sein Bastard sechs Schattenwölfe gefunden, die später unter den sechs Starkkindern verteilt wurden) zurückkehren, erfährt Eddard von seiner Frau Catelyn, dass die Hand des Königs, Jon Arryn, unter mysteriösen Umständen verstorben ist und der König schon auf dem Weg nach Winterfell ist, um Eddard zu seinem neuen Stellvertreter und Berater zu ernennen.

Als Robert die Burg erreicht ist es Eddard nicht möglich, die Bitte seines alten Freundes abzulehnen und so reist er mit einigen seiner Kinder nach King's Landing um dort in die Wirren und Intrigen, die rund um Roberts Thron entstanden sind, hineingezogen zu werden.

Sehr schön ist an dem Buch, dass die Person, der man über die Schulter schaut stets wechselt und man somit keine Vorraussagen treffen könnte wie "Der stirbt doch nicht!", was auch schon verrät dass es in dem Buch drunter und drüber geht, und die Ereignisse zum Teil unberechnbar sind, und trotzdem noch in der Geschichte gut erklärt und beleuchtet werden. Zudem verläuft zusätzlich zu der Handlung in Westeros, wo Robert regiert noch ein größerer ebenso interessanter Handlungsstrang.

Bild des Benutzers Ganvai Turambar

Und nochmal will ich eine Buchreihe vorstellen die mich in letzter Zeit beschäftigt hat.

Der Magische Bund, Das Magische Zeichen und Die Magische Insel sind von Stan Nichols der auch schon den Bestseller Die Orks veröffentlicht hatte.


Worum geht es:

Die Walt ist voller Magie. Es gibt nur wenige die sie beherrschen, und die Magier halten alles geheim was es zu wissen gibt darüber, aber man kann Magie käuflich erwerben: Magische Werbeschilder, Lichter, Lausch-Spione aber auch Waffen und Wachzauber in der Gestalt von großen Raubkatzen, oder was immer sich der Käufer auch wünscht. Die Reichen haben schwebende Paläste, die armen nur billige und gefälschte Zauber, die ihnen die Zeit vertreiben sollen. Doch trotzdem ist es eine Welt, in der niemand ohne diese Magie leben wollte.

Es gibt zwei Große Reiche. Rintahra auf der einen, Gath Tampoor auf der anderen Seite. Beide sind seit ewigkeiten befeindet doch ein ausgewogenes Kräfteverhältnis läßt die Feindseeligkeiten nun stillstehen.

Die Insel Bhealfa steht unter der Herrschaft Gath Tampoors. Doch dort bildet sich ein Widerstand gegen die aristokratischen Unterdrücker.

In diesen Widerstand wird Reth Caldason hineingezogen. Er ist ein berüchtigter Kämpfer. Seinen Ruf hat er vor allen Dingen, da er einer der letzten Überlebenden des Volkes der Qualochier ist, eines großen Kriegerstammes, der von dem Clan der Paladine, die als Söldner für Gath Tampoor arbeiten, ausgelscht wurde. Nur nach Rache für sein Volk strebend nimmt Caldason jegliche Möglichkeit war um sich an den Paladinen zu rächen.

Doch da gibt es noch etwas anderes. Caldason wird von Visionen geplagt, genauso verwirrend wie grauenerregend. Und oft folgen diesen Visionen Wutanfälle vor denen niemand sicher ist.

Als Caldason Hilfe sucht um seine Visionen Loszuwerden trifft er auf den jungen Magier Kutch Pirathon. Auf der Suche nach dem Magischen Bund gelangen Caldason und Kutch schließlich zum Widerstand. Und der hat großes vor...

Serrah Ardracis ist Leiterin einer Spezialeinheit die in der Hauptstadt Gath Tampoors Verbrecherbanden jagt. Doch auf ihrem letzten Einsatz kommt ein Jüngling durch sein eigenes Versagen ums Leben. Die Einflussreichen Eltern schieben Serrah die Schuld für seinen Tod zu. Doch Serrah weigert sich das einzugestehen und bekommt daraufhin die gewaltätige Herrschaft ihres früheren Arbeitgebers am eigenen Leib zu spüren.

Doch mit unbekannter Hilfe gelingt ihr die Flucht aus dem Gefängnis und schließlich gelangt sie nach Bhealfa, wo sie direkt beim Widerstand landet.

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Der erste Teil ist spannend erzählt, die Charaktere hintergründig und interessant und die Welt, auch wenn sie etwas der magischen Welt Harry Potters ähnelt, doch interessant.

VORSICHT: SPOILER!!!

Nachdem im ersten Teil nun alle Charaktere zusammengefunden haben geht es weiter. Der Plan des Widerstandes ist so genial wie törricht: Sie wollen ihren eigenen Inselstaat gründen.

Die Visionen von Caldason scheinen magischen Ursprungs zu sein. Deshalb soll er die Clepsydra finden, ein Magisches Artefakt, welches angeblich die Zeit mißt, aus der Zeit der Gründer (die ersten lebewesen die alles erschufen und die endgültige Vollmacht über die Magie hatten).

Doch die Pläne des Widerstandes scheinen überall zu scheitern, ein Verräter steckt in ihren Reihen. Zu alledem hetzen die Paladine auch noch einen Attentäter auf Caldason.

Warum ist Caldason so wichtig für die Paladine?

Weit entfernt von alledem zieht eine große Streitmacht gegen beide Reiche. Ihr Führer ist der Kriegsherr Zerreiss. Niemand weiß, was es mit diesem Mann aufsich haat, doch seine Herrschar wird von Tag zu Tag größer und es scheint, als würde er für die Störungen im Magischen Kraftfeld verantwortlich sein.

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Im dritten Teil gibt es dann endlich die Lösungen für all die Fragen die man sich während des Buches schon stellte. Traurigerweise sind das Lösungen, die man sich schon ab Teil zwei ziemlich genau Vorstellen konnte und die keinen überraschen.

War der erste Teil auch interessant geschrieben, so steckt der zweite und dritte voller Wiederholungen. Einzelne Szenarien werden immer wieder beschrieben von Nichols, wenn er die Straßen der Hauptstadt beschreibt, greift er immer wieder das selbe auf und auch bei vielen anderen Situationen macht er das. Das stört im ersten teil noch nicht, im zweiten aber ist es echt lästig.

Auch die Dialoge werden zunehmend Flacher. Im dritten Teil wünschte ich mir teilweise das Serrah Ardracis einfach gar nichts mehr sagt, denn es wurde unlogisch, unproduktiv und flachte absolut auf stümperhaftes Soap-Niveau herab.

Der erste Teil ist wirklich interessant zu lesen. Der zweite Teil wird langweilig und der dritte Teil ist nur wegen den letzten 100 Seiten noch gut, die allerdings dank unsinniger Dialoge sehr schwächeln.

Schade drum, denn so bleiben die sehr guten Ideen des Anfangs in elendiger Fantasy-Mittelmässigkeit stecken.

Bild des Benutzers Ganvai Turambar

Scheint ja so als wäre ich der einzige der diesen Thread hier oben hält. Macht nichts, ich bin nämlich in letzter Zeit zur absoluten Leseratte mutiert.

Diesmal ein Buch was mich dermassen gefesselt habe, das ich es in zwei Tagen durchgelesen hab und danach direkt nocheinmal von vorne Anfangen mußte.

Das Erste Horn von Richard Schwartz


(hab leider kein größeres Bild gefunden)

[edit Max:]Bibliographische Angaben findet man auf www.buchhandel.de sehr gut, da dort alle deutschen Bücher mit ISBN gelistet sind.
[/edit]

Die Story:

Havald ist ein alter Krieger und eigentlich hat der sich in der Taverne zum Hammerkopf nur niedergelassen, um dort seine letzten Tage in Ruhe zu verbringen.

Doch schon taucht die Halbelfe Lea auf die auf einer großen Mission ist. Das verschollene Reich Askir zu finden.

Doch noch bevor etwas in diese Richtung geschehen kann wird die Taverne von einem Schneesturm zugeschneit, der nicht ganz natürlichem Ursprungs zu sein scheint.

Eingeschneit in der Taverne finden sich die Bediensteten, Barone und ihr Gefolge, eine geheimnisvolle Dunkelelfe und Banditen wieder und müssen nun um ihr Überleben fürchten, denn die Kälte ist mörderisch. Und zwischen den Gästen brodelt der Hass.

Doch das sit nicht genug. Ein Werwolf ist unter den Gästen, der diese dezimiert. Gleichzeitig werden in der alten Taverne spuren des längst vergessenen Reiches gefunden, das Lea versucht zu erreichen.

Und tief unter der Erde liegen Geheimnisse versteckt, die seit Jahrhunderten verborgen waren.

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn lange kann niemand mehr in dieser Taverne überleben.

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Kritik:

Dieses Buch schlägt meiner Meinung nach "Die Gilde der Schwarzen magier" um Längen.

Richard Schwartz (selber passionierter Rollenspieler) schafft eine beklemmende und spannende Atmospäre, welche dadurch, dass aus der Ich-Perspektive des Kriegers Harvald erzählt wird nocheinmal viel spannender wird.

Harvald ist trocken mit einem festen Blick der selbst den Leser teilweise vor verworrene Moralvorstellungen stellt.

Jeder der Charaktere verbirgt ein dunkles Geheimnis, die nacheinander gelüftet werden und mit immer neuen Überraschungen aufwarten, so dass die Story nie wirklich einen linearen Strang hat.

Wie schon erwähnt ist das beste daran die Erzählperspektive, die den Leser so dermassen fesselt, dass man selber friert, wenn der frost Eintritt, und selber die Gebrechen des alten Kriegers fühlt.

Schön ist auch die Art und Weise, wie der LEser an die Situation herangeführt wird. Er wird nicht mit einer riesigen Welt von Anfang an beladen mit tausenden von Informationen und einer minutiösen Hintergrundgeschichte, sondern es beginnt in einer kleinen Taverne die das Spielfeld sehr begrenzt. Dennoch baut sich das Handlungsgebiet immer weiter aus und der Leser lernt mit den Figuren die Umgebung kennen, ohne Hintergrundwissen zu benötigen. Man wächst in die Geschichte rein, was vor allen Dingen für die weiteren Bände ein riesen Vorteil sein wird.

Toll ist auch die Einbindung klassischer Rollenspielelemente; das Treffen in der Taverne, die Mischung der unterschiedlichen und extrem interessanten Charaktere, verborgene Geheimnise hinter jeder Türe und die Sagen von alten Helden, die mit jeder Seite lebendiger werden. Auch das man mit und mit die Umgebung erforscht, die Charaktere in ihren Fähigkeiten steigen erinnert stark an Rollenspiele wie Heros Quest oder Baldurs Gate.

Dieses Buch ist eine Offenbarung für jeden, der gute Fantasy mag.

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Das Erste Horn gehört zu der Buchreihe "Das Geheimnis von Askir" und ist der erste Band davon.
Der zweite Band wird Mitte März 2007 erscheinen und die Geschichte um das verlorene Reich weitererzählen.

Dieses Buch leg ich jedem ans Herz.

Gruß, eure (sehr in dieses Buch vernarrte) Leseratte Jan[/img]

Bild des Benutzers Sebastian

Der Kelor wrote:
Eines meines Lieblingsbücher würde sehr gern hier vorstellig werden, da ich allerdins zu faul bin selbst ne Rezension zu schreiben poste ich mal die von clio-online.de:

Mit 147 Farb- und S/W-Abbildungen. Jacques Le Goff bietet hier einen faszinierenden Einblick in die Bildwelt des Mittelalters. Zu diesem Kosmos gehören Robin Hood und Merlin ebenso wie die Kathedrale und das Einhorn, das Schlaraffenland und der Jongleur. In dem reich illustrierten Band lernt der Leser die bunten und phantasievollen Seiten des Mittelalters kennen, und wird dabei kundig von den erzählerischen Texten Le Goffs begleitet.

Rezensionsnotiz - Die Zeit, 13.10.2005

Nicht um historische Rekonstruktion oder korrigierende Entmythologisierung geht es in diesem Buch, sondern um die gesamteuropäische Schatzkiste der Erinnerung an das Mittelalter. Und wie gerne hat der Rezensent Olaf B. Rader darin gekramt! Burgen und Kathedralen, El Cid, Artus, Robin Hood und andere, die in der kulturellen Imagination Karrieren vom "Raufbold" zum "Helden" hinlegten, Erfundenes und historisch Belegtes - all das, was unsere Wahrnehmung des Mittelalters sinnbildlich geprägt hat und nach wie vor prägt, wird von Jacques Le Goff so aufbereitet, dass man sich "sofort festliest". Man erfährt auch, welche Wandlungen die kulturellen Bilder durchmachten: Die Aufklärung wischte den dunklen Schleier über dem Mittelalter weg, die Romantik legte ihn erneut darüber, und bis heute ist er dort geblieben. Ein "schön gestaltetes" Buch - und eine uneingeschränkte Empfehlung.

Rezensionsnotiz - Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2005

Für den Mediävisten Jacques Le Goff, erklärt uns Rezensent Michael Borgolte, entstand Europa im Mittelalter, und mehr als christliche Überlieferungen teilt es ein nichtchristliches Traditionsgut aus keltischen, indogermanischen oder orientalischen Überlieferungen. In seinem neuen Buch "Ritter, Einhorn, Troubadoure" untersucht Le Goff in zwanzig Skizzen das "Wunderbare": legendäre Gestalten wie Karl der Große, der Cid oder Roland, aber auch König Artus, die Fee Melusine, den Zauberer Merlin und Robin Hood; Menschentypen wie Ritter, Troubadoure und Walküren; Fiktionen wie das Schlaraffenland oder das Einhorn; und schließlich Realien wie die Kathedralen, Burgen und den Kreuzgang. Rezensent Borgolte möchte Le Goff nicht unbedingt in Gedanken folgen, diskutabel findet er etwa die Grundthese, dass "das mittelalterliche Erbe das wichtigste Vermächtnis der Vergangenheit an Europas Gegenwart und Zukunft" sei oder die Vermutung, dass die Dämonin Melusine heute in Gestalt der Frauenbeauftragten weiterlebt. Aber interessiert haben ihn die Skizzen ohne jeden Zweifel.

Bild des Benutzers Harpokrates

Ich möchte euch ein Buch vorstellen wellches ich sehr gern gelesen habe.

Eismond von Jan C. Wagner

Das ganze Spielt in Finnland daher sind die Namen anfangs recht ungewöhnlich. (Jeder der Fantasy liest sollte das aber egal sein ^^)

Ich mag das Buch weil es sich zwar mit Personen dreht aber nicht unbedingt um sie herrum und ich mich manschmal darin wieder finden kann.(Fragt nicht)
Das Buch ist Interessant zu lesen und wirft bei dem einen oder anderen Fragen auf. An die er vielleicht voher so noch nie gedacht hat oder auch nie denken Wollte. Ihr seht mir gefiel/gefällt dieses Buch ich hoffe euch auch.

Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch vielleicht nicht jedem gefällt
der es ließt ich denke es ist ein mag ich Buch oder nicht.

in diesem Sinne viel Spass beim lesen

Stefan

Bild des Benutzers Angrim

Trudi Canavan - Die Gilde der Schwarzen Magier 01. Die Rebellin
Autoren: Trudi Canavan , Michaela Link
Veröffentlicht am: 2006-05 Verlag: Blanvalet
Broschiert, 541 Seiten
ISBN/EAN: 3442243947 / 9783442243945

Ich kann garnet mehr aufhören mit dem lesen... Ich habe zuvor einige Meinungen über dieses Buch gehört und gelesen und war mir erst nicht ganz sicher dieses Werk einer Trilogie (Die Rebellin, Die Schülerin, Die Meisterin) zu kaufen. Habe mich jedoch durchgerungen und jetzt kann ichs wie gesagt garnicht mehr aus der Hand legen :) DasBuch ist schön und spannend geschrieben und ist besonders für LARPer mit Magischem Hintergrund (Akademiemagier sonstiges) bestens geeignet. Es liest sich allerdings auch ohne jegliche "Vorkenntnisse" oder "Magische Interessen" sehr gut... bestes Beispiel hierfür ist meine Mutter...der muss Ich das Buch immer wieder abnehmen weil Ich selbst lesen möchte *g*

Der einzige Nachteil...wenn man es so nennen mag ist der Anfang... man muss sich unmengen an Namen merken die immer wieder in dem Buch auftauchen was zu Anfang bewirkt das man die ein oder andere Seite nochmal lesen muss... oder man ein zwei mal wirklich nach zu schlagen hat. Dann allerdings liest sich das Buch wie von alleine.

Kleiner Einblick:

Sonea ist eine junge Bettlerin im Armenviertel der Stadt Imardin. Hier herrscht die Gilde der Schwarzen Magier mit eiserner Hand. Einmal im Jahr führen die Magier eine “Säuberung” durch, in deren Verlauf alle Bettler, Obdachlosen und unerwünschten Elemente aus der Stadt geschafft werden. Sonea schließt sich einer Gruppe von Freunden an, die gegen diese grausame Praxis aufbegehren. Als Sonea voller Wut einen Stein nach einigen Magiern wirft, geschieht das Unfassbare: Ihr Stein durchschlägt den magischen Schutzschild der Männer und trifft einen von ihnen am Kopf.

Das kann jedoch nur eines bedeuten -- Sonea verfügt über eine unentdeckte magische Begabung. In der Gesellschaft Imardins ist die Magie nur den oberen Schichten vorbehalten; dass ein Straßenmädchen derartige Fähigkeiten besitzt, ist ein nie dagewesenes Ereignis, das die ehrwürdige Gilde der Magier in ihren Grundfesten erschüttert. Aus Furcht davor, getötet zu werden, flieht Sonea mit ihrem Freund Cery in die unterirdischen Tunnel, die von der Vereinigung der Diebe beherrscht werden. Zugleich machen sich die Magier Dannyl und Rothen auf die Suche nach dem Mädchen. Ohne eine entsprechende Ausbildung läuft Sonea Gefahr, aus Versehen die gewaltige Zerstörungskraft ihrer magischen Gabe zu entfesseln.

Stern Bericht:

Die Rebellin ist der Auftakt einer groß angelegten Fantasytrilogie. Auch wenn die Geschichte selbst sich an genretypischen Konventionen orientiert, gelingt es Canavan, ihre Leser mit lebensecht wirkenden Figuren, tollen Kulissen und spannenden Handlungsbögen zu fesseln. Besonders faszinierend sind die komplex angelegten Hintergründe der Gesellschaft Imardins und der Gilde der Schwarzen Magier. Die Erzählung wird langsam aufgebaut, auf hektische Action-Szenen und Effekthascherei kann die Autorin verzichten. Dennoch fällt es bereits nach wenigen Seiten schwer, den Roman wieder aus der Hand zu legen. --Steffi Pritzens

Focus schreibt:

Ein Wahres Fantsy Meisterwerk das seine Leser in den Bann zieht!

(Diese beiden Berichte hab Ich deshalb ausgewählt weil Ich treuer Leser von Stern und Focus bin ;) )

Gr33tz

Basti

Bild des Benutzers Ganvai Turambar

Sorry wenn ich jetzt klugscheiß, Angrim... aber das war schonmal hier ^^

Bild des Benutzers Tobi

Besitzt Jemand zufällig das Buch "Der Tempel" von H.P. Lovecraft? Das Buch schildert wohl innerdeutsche Bevölkerungskonflikte, genauer gesagt geht es wohl um eine rheinländische U-Boot Besatzung unter Befehl eines Preußen. Interessiert mich irgendwie das Thema. Wenn das Jemand zur Hand hätte, würde ich das gerne einmal lesen.

Bild des Benutzers Harpokrates

Tobi wrote:
Besitzt Jemand zufällig das Buch "Der Tempel" von H.P. Lovecraft? Das Buch schildert wohl innerdeutsche Bevölkerungskonflikte, genauer gesagt geht es wohl um eine rheinländische U-Boot Besatzung unter Befehl eines Preußen. Interessiert mich irgendwie das Thema. Wenn das Jemand zur Hand hätte, würde ich das gerne einmal lesen.

Ich habe das Buch zwar nicht, aber ggf. hilft es dir wenn ich dir sage ,dass die Geschichte die Du suchst auch in dem Buch "Stadt ohne Namen" zu finden ist.
Wenn du generelles Interesse an Lovecraft hast dann kann ich dir ggf. einige Hörbücher geben :).

Mfg

Harp

Bild des Benutzers Jeremias

Trudi Canavan hat inzwischen eine weitere Buchreihe veröffentlicht:
Age of the Five

Nachdem ich die erste Reihe ebenfalls verschlungen habe, war auch diese sehr empfehlenswert.

http://www.trudicanavan.com/aboutbooks.php?pg=books3&PHPSESSID=a9d35c1fff34a726df42f55ecd014ce6

Bild des Benutzers Harpokrates

Tobi wrote:
Besitzt Jemand zufällig das Buch "Der Tempel" von H.P. Lovecraft? Das Buch schildert wohl innerdeutsche Bevölkerungskonflikte, genauer gesagt geht es wohl um eine rheinländische U-Boot Besatzung unter Befehl eines Preußen. Interessiert mich irgendwie das Thema. Wenn das Jemand zur Hand hätte, würde ich das gerne einmal lesen.

Du hast Post :)!